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Cheyenne - This must be the place
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Rockmusik hat Cheyenne reich gemacht, aber auch gelangweilt und zynisch. Nachdem er sich vom Musikgeschäft verabschiedet hat, macht er sich auf die Suche nach dem einstigen Peiniger seines nunmehr im Sterben liegenden Vaters, dem Nazi-Kriegsverbrecher Alois Lange, der sich in den USA versteckt halten soll. Für Cheyenne beginnt eine Reise ins Hinterland der Vereinigten Staaten, die ihn nachhaltig verändert, bis er dem Todesengel aus Auschwitz gegenübersteht.
Regie: Paola Sorrentino , Italien/Frankreich/Irland
2011 , Thriller
Fassung: OmdtU, Darsteller: Sean Penn, Frances McDormand, Judd Hirsch , Länge: 118 min
Fassung: OmdtU, Darsteller: Sean Penn, Frances McDormand, Judd Hirsch , Länge: 118 min
Kritiken:
„Cheyenne" ist eine Paraderolle für Sean Penn, in der er eigentlich alles zeigt, was er kann, sein komisches Potential, die Fähigkeit, einen zu Tränen zu rühren und mit einem einzigen Lächeln die Sonne aufgehen zu lassen - es gibt eigentlich nur einen einzigen Grund, als Zuschauer diesen Auftritt als Cheyenne nicht zu genießen: wenn man gegen Sean Penn schon von Haus aus etwas hat. Ein Film voller wundervoller Rätsel und entrückter Bilder - genüsslich filmt Sorrentino in New York ein Konzert von David Byrne, dem Frontmann der Talking Heads, bei dem ein schwebendes, auf den Kopf gestelltes Sixties-Wohnzimmer den Konzertsaal überquert. Manchmal ist Sorrentino das Drehbuch in poetischen Nonsens entglitten: "Es gibt viele Arten zu sterben, die Kunst ist weiterzuleben", das ist so ein Satz, der besser klingt, als er ist. Aber insgesamt ist "This Must Be The Place" eine schöne Reise, ein enigmatisches, versponnenes, widerspenstiges Roadmovie. Ein Film, der seltsame Augenblicke, bizarre Szenerien und merkwürdige Begegnungen sammelt wie manche Leute Hummelpuppen.“ – Susan Vahabzadeh – Süddeutsche Zeitung




